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Aktivitäten 2020

Aktivitäten 2020

 

Montag, 03.02.2020

Bücherrückgabe einfach gemacht

Mit der Installation der Rückgabebox können entliehene Bücher nun auch bequem außerhalb der Bibliotheks-Öffnungszeit retourniert werden.

Ab sofort können entliehene Bücher der Bibliothek quasi rund um die Uhr retourniert werden. „Mit der neuen Rückgabebox wird ein weiterer Mehrwert für die Kunden geschaffen. Wichtig ist dabei, dass die Rückgabebox ausschließlich für Bücher gedacht ist. Spiele, DVDs und andere Medien müssen nach wie vor während der Öffnungszeiten abgegeben werden“, erklärt Leiterin Wilma Schneller. Das Prozedere der Rückgabe ist denkbar einfach. Außerhalb der Öffnungszeiten muss für die Rückgabe lediglich die Box geöffnet und das Buch in den Schlitz gesteckt werden. Während der Öffnungszeiten werden entliehene Medien weiterhin direkt in der Bibliothek zurückgenommen.

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Sonntag, 02.02.2020

Lesevergüngen sichtbar gemacht

70 Sterne = 2.100 Lesestunden

Bis einschließlich 2. Februar konnte der gemeinsam erlesene Sternenhimmel in den zwei großen Fenstern der Bibliothek bewundert werden. 70 große und kleine Sterne zierten die Fenster und waren der Beweis dafür, dass während der Vorweihnachtszeit fleißig gelesen wurden. Für jede selbst gelesene oder vorgelesene halbe Stunde konnten die Kinder einen ausgefüllten Stern in der Bibliothek abgeben, welcher dann über der Silhouette der winterlichen Stadt einen Platz fand. 2.100 Stunden wurde in der kurzen Zeit vor Weihnachten in den Büchern geschmökert und gemeinsam oder alleine gelesen. Auch wenn die Rekordteilnahme vom Jahr 2016 mit 118 abgegebenen Sternen damit nicht erreicht wurde, so freut sich das Bibliotheksteam trotzdem über die rege Teilnahme am gemeinsamen Lesezeit/Sternenhimmel-Projekt und bedankt sich bei allen fleißigen Leserinnen und Leser.

 

Freitag, 24.01.2020

Gesund ins Grab?!

Krank sein ist nicht lustig, der Tod definitiv auch nicht! Da aber beides zum Leben gehört, nahm sich das Theater Phönix diesen Themen an und bilanziert schon vorweg: Das Leben ist tödlich.

83 Besucher, so viele wie noch nie zuvor, sorgten für eine voll besetzte Bibliothek und somit für einen passenden Rahmen für die Premiere des Stücks „Gesund ins Grab“. Das Theater Phoenix blickt in ihrem neuen Stück auf humorvolle Art und Weise auf das Leben an sich. Denn zwischen Geburt und dem Tod steht für die Menschen manch harter Umgang mit Krankheiten. Damit verbunden natürlich auch Erfahrungen mit Ärzten, Schul- und Alternativmedizin sowie Krankenhäusern. Genau dort verorten die vier Schauspieler Paul Ender, Harald Kuntschik, Renée Lormans und Paul Sandholzer – wie immer musikalisch begleitet von Matthias Gmeiner – ihre kurzen Szenen. Diese wechseln im Minutentakt vom Warte- ins Sterbezimmer, vom Haus – zum Facharzt bis hin zum medizinischen Ungetüm Krankenhaus. Genauso oft schlüpfen auch die Schauspieler in neue Rollen, einzig die Handpuppe „Johann“ dient als Konstante und entzückt mit bewusst flachen Witzen rund um das Thema. Auch die verschiedenen künstlerischen Ansätze - Schauspiel, Lesung, Sprechgesang, Musik, wechseln in atemberaubender Geschwindigkeit. Wer hier nun ein Wirrwarr vermutet, der irrt – den roten Faden verlieren die Schauspieler nie - im Gegenteil man könnte vermuten, dass die Texte genauso schon vorweg konzipiert wurden. Diese entstammen im Übrigen etwa aus der Feder von Größen wie Erich Kästner, Ephraim Kishon, Monika Helfer, Eugen Roth, oder Horst Evers. Erläutert werden etwa Fragen, was Pizzalieferdienste im Wartezimmer des Hautarztes mit dem Tod zu tun haben, eine neue spannende Marktlücke den sogenannten „Wartezimmertourismus“, oder was nun genau ein „IQ-Tarier“ alles essen darf und was nicht.

Die Zuseher in der Altacher Bibliothek kamen in den rund 60 abwechslungsreichen Minuten auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Im Anschluss zur Vorstellung wurden, mit tatkräftiger Hilfe der Besucher, die Stühle beiseitegestellt und Platz für einen gemütlichen Ausklang bei selbst gebackenen Leckereien von Ingrid und einem Gläschen Wein geschaffen.

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