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Einblick in die Textilverwertung: Exkursion zu carla Vorarlberg
Wie nachhaltige Textilverwertung in der Praxis funktioniert, konnten Teilnehmende bei einer Exkursion zu carla Vorarlberg aus erster Hand erfahren. Im Mittelpunkt standen dabei das carla-Tex-Sortierwerk in Hohenems sowie die Secondhand-Konzepte der carla Shops.
Startpunkt der Radtour war am Mittwoch, 17. Juni 2026, das Tex-Sortierwerk in der Spinnerei in Hohenems. Standortleiter Peter Waldmann führte die Gruppe durch den Betrieb und gab Einblick in die komplexen Abläufe der Textilverwertung. Täglich werden dort große Mengen gesammelter Kleidung gesichtet, sortiert und für die Weiterverwendung aufbereitet.
Ein erheblicher Teil der gut erhaltenen Textilien gelangt in die carla Shops in Vorarlberg. Darüber hinaus werden Kleidungsstücke international weitergegeben. Damit trägt carla nicht nur zur Ressourcenschonung bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur sozialen Wertschöpfung.
Deutlich wurde jedoch auch eine wachsende Herausforderung: sogenannte Fehleinwürfe. Immer wieder landen ungeeignete Abfälle in den Sammelcontainern – von stark beschädigter Kleidung bis hin zu schlichtem Müll. Diese Fehlwürfe erhöhen den Arbeitsaufwand und verursachen zusätzliche Entsorgungskosten.
Im Anschluss führte die Exkursion zum carla Möslepark. Dort erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über die verschiedenen Standorte und Verkaufskonzepte. Im Fokus stand dabei das Prinzip des Re-Use: Gebrauchte Waren sollen möglichst lange im Kreislauf bleiben, um Ressourcen zu schonen und gleichzeitig leistbare Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen.
Die Bibliothek Altach zog ein positives Fazit und bedankte sich bei den Verantwortlichen von carla Vorarlberg sowie bei allen Teilnehmenden.
